Erstes Treffen für Pfarrgemeinderäte auf Dekanatsebene

Im Frühjahr fanden die Pfarrgemeinderatswahlen im Dekanat Nabburg statt, nun trafen sich Pfarrgemeinderäte aus dem gesamten Dekanat um die Zusammenarbeit zu organisieren.

Pfreimd. Nach dem sich die Pfarrgemeinderäte in den einzelnen Pfarrgemeinden und Pfarreiengemeinschaften im Dekanat Nabburg organisiert haben, trafen sich nun einige Vertreter aus den Pfarrgemeinderäten in Pfreimd zu einem ersten Kennenlernen. Bereits in der letzten Legislaturperiode organisierten sich die Pfarrgemeinderäte locker im Dekanat. Dabei kamen zahlreiche Aktionen dabei heraus, so das gemeinsame Friedensgebebt, Ministrantentage, ein Höhepunkt war ohne Zweifel die Dekanatswallfahrt im September dieses Jahrs nach Vierzehnheiligen und nach Bamberg. Vorträge standen ebenfalls auf der Tagesordnung zu Themen, die von den Räten erarbeitet wurden.  Nun trafen sich die Pfarrgemeinderäte im Pfarrheim Pfreimd, dort wurden sie von Dekan Michael Hoch willkommen geheißen. Er betonte, dass die Zusammenarbeit auch in dieser Legislaturperiode fortgesetzt werden soll. Als erstes stand das gegenseitige Kennenlernen auf der Tagesordnung. Dazu wurden Gruppen gebildet. Es ging aber nicht um das gegenseitige Kennenlernen, sondern es sollten auch Themen erarbeitet werden, mit denen sich auf Dekanatsebene beschäftigt werden soll. In den Gruppen wurden anschließend viele Punkte erarbeitet. Diese wurden unter die Überschriften gestellt Zielgruppe U30, die angesprochenen Themen sollen die Jugendarbeit in den Pfarrgemeinden und im Dekanat verbessert werden, Jugendliche sollen wieder verstärkt an die Kirche herangeführt werden. In der Zielgruppe U40 sollen auch die jungen Familien in das Leben der Pfarrgemeinden eingebunden werden. So zum Beispiel mit Familiengottesdiensten, Bibelaktionen, Kirchenkaffee. Ein Thema beschäftigte die Pfarrgemeinderäte sehr, die Zukunft der Pfarrgemeinden und Pfarreiengemeinschaften allgemein im 1

1. Jahrhundert, dazu haben sie einiges gesammelt. Gerade in den Pfarreiengemeinschaften ist die Zusammenarbeit manchmal mit Hindernissen behaftet. Die Menschen müssen sich der neuen Situation anpassen. Ganz unter dem Motto – soviel Einheit wie nötig, soviel Vielfalt wie möglich. Zahlreiche Vorschläge kamen um das Leben in den Pfarreiengemeinschaften aktiv zu gestalten so unter anderem ein aktives Zugehen auf die Vereine. Mit der Situation in den Pfarreiengemeinschaften und dem zunehmenden Priestermangel kommen immer meh

r Aufgaben auf die Laien zu. Eine weitere Überschrift soll sich mit der qualifizierten Laienarbeit beschäftigen. Eine letzte Überschrift beschäftigt sich mit der Zukunft im Dekanat und wie die weitere Planung in Sachen Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften aussehen werden. Die Anwesenden stimmten dann darüber ab mit welchem Punkt sich als erstes beschäftigt werden soll. Die Mehrheit entschied sich für die Jugendarbeit. Allerdings werden alle Punkte abgearbeitet. Dazu sollen im Abstand von ca. acht Monaten wieder Treffen stattfinden – mit entsprechenden Referenten und Aktionen. Anschließend ging es noch darum wer aus dem Dekanat Nabburg in das Diözesankomitee entsandt werden soll, bisher nahm diese Aufgabe Maria Schlögl aus Wernberg-Köblitz wahr. Diese erklärte sich auch weiterhin bereit, dies zu tun und wurde wieder einstimmig entsandt.

Richard Altmann

 

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