Ministrantentag

Der Ministrantentag des Dekanats Nabburg mit dem Motto „Minipower ganz groß“ in der Pfarrei Stulln stand unter einem guten Stern. Am letzten Samstag im September belohnte ein strahlend blauer Himmel die Messdiener/innen für ihren Dienst am Altar. Freude, Begeisterung und das Miteinander demonstrierten die Minis beim Stationenlauf auf dem Schulsportplatz. Der gemeinsame Abschlussgottesdienst in der St.-Barbara-Kirche setzte einen weiteren Höhepunkt.

Die Fäden liefen beim Jugendbeauftragten des Dekanats Nabburg, Pastoralreferent Maximilian Pravida/Pfarrei Wernberg–Köblitz, zusammen. Nach der Begrüßung von annähernd 180 Minis und 30 Betreuer/innen aus fast allen Pfarreien, dem Mittagsgebet und dem Essen im Pfarrheim Stulln startete nach einer Einweisung der Wettbewerb auf dem Sportplatz der Grundschule. An den zehn von teilnehmenden Betreuern aufgebauten Stationen waren Wissen und Geschicklichkeit gleichermaßen gefordert. Zum Beispiel stellte Frater Thomas am Stand der Minis vom Miesberg Fragen zur Musik und Musikinstrumenten, absolvierten die Gruppen am Platz der Pfarreiengemeinschaft Trausnitz mit Hohentreswitz und Weihern ein schwieriges Unterfangen. Auf einem umgestülpten Trinkglas lagen 36 Spielkarten. Auf ihnen stand ein weiteres mit Wasser gefülltes Glas in gleicher Größe. Einzeln sollte jedes Blatt ohne Umstürzen des Gefäßes herausgezogen werden. Die benötigte Zeit floss in die Punktewertung ein. Da waren Fingerspitzengespür und auch Behutsamkeit gefordert. Der Pfarrgemeinderat Stulln – auch Pfarrer Heinrich Rosner packte kräftig mit an – versorgte in den Pausen die durstigen Mädchen und Buben mit vom Dekanat Nabburg gespendeten Getränken und mitgebrachten Kuchen der beteiligten Pfarreien.

Die Spannung stieg. Endlich gab es grünes Licht für die Siegerehrung. Die beiden Gruppen der Pfarrei Rottendorf jubelten über den ersten und zweiten Platz. Rang 3 holte sich das Team der Pfarreiengemeinschaft Trausnitz. Die Gewinner erhielten den Pokal und 75 Euro. Die Nachfolgenden konnten 50 beziehungsweise 25 Euro für die gemeinsame Kasse einstecken.

Zm Abschluss zogen zogen alle Minis in ihren Messgewändern in einer langen Kette von der Mehrzweckhalle mit der Geistlichkeit zur St.-Barbara–Kirche. „Du, du, gehörst dazu. Steh nicht am Rand, nimm unsere Hand!“ erklang als Eingangslied von der Stullner Musikgruppe „Zeitlos“. Dekan Michael Hoch feierte in Konzelebration mit Pfarrvikar Joseph Kokkoth und Kaplan Berno Läßer/Pfarrei Nabburg den Gottesdienst unter dem Leitgedanken „Ministrant sein – die Gemeinschaft mit Jesus und untereinander macht reich“. Gemeindereferent Markus Seefeld rückte eine großflächige Baumzeichnung in den Mittelpunkt und brachte anhand der Darstellung den Reichtum des Ministrantendienstes zum Ausdruck. In vorgetragenen, nachdenklichen Texten setzten die Jugendlichen die Funktion der Wurzeln, des Stammes, der Blätter und der Früchte zu ihrem Dienst symbolisch in Beziehung.

Dekan Michael Hoch bedankte sich bei den Eltern, Betreuern und Unterstützern für die hohe Zeitinvestition in der Vorbereitung und Durchführung sowie bei den Konzelebranten Pfarrvikar Joseph Kokkoth und Kaplan Berno Läßer. „Ihr ward mit Freude und Begeisterung dabei und habt einfach toll mitgemacht“, wandte sich Pastoralreferent Maximilian Pravida an die Minis. Seine besondere Anerkennung galt dem Pfarrgemeinderat Stulln und allen fleißigen Helfern für die reibungslose Organisation – und lang anhaltender Applaus setzte ein.

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