Prävention im Dekanat Nabburg

Kinder und Jugendliche, die sich in die Obhut kirchlicher Institutionen begeben, sollen dort glückliche Momente erleben. Ob diese den Kindergarten besuchen, in einer Einrichtung leben oder mit den Ministranten zum Zelten fahren, immer sind sie auf unseren Schutz und unsere Fürsorge angewiesen, um wachsen und sich frei entfalten zu können. Die verstörenden Erkenntnisse der letzten Jahre haben gezeigt, dass dies auch im kirchlichen Umfeld nicht selbstverständlich ist und sich ein sicheres Umfeld nicht von alleine einstellt. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen erfordert einen sensiblen und offenen Umgang mit dem Thema „sexualisierte Gewalt“ und aktives Tun. Missbrauch hört nicht auf, wenn wir die Augen verschließen und das Thema ignorieren. (Prävention im Bistum Regensburg, Arbeitshilfe für Pfarreien und kirchliche Einrichtungen, S. 2)

 

Vielfältige Maßnahmen unternehmen die Pfarreien im Dekanat Nabburg in Zusammenarbeit mit dem Präventionsbeauftragten der Diözese Regensburg zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und schutzbefohlenen Erwachsenen:

  • Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses von allen Personen (ab Vollendung des 16. Lebensjahres), die im Rahmen ihrer Tätigkeit „unmittelbar Kinder und/oder Jugendliche beaufsichtigen, betreuen, erziehen oder ausbilden oder einen vergleichbaren Kontakt haben“ (§8 Abs. 1 PrävO Rgbg).  Ob diese Personen dabei haupt-, neben- oder ehrenamtlich tätig sind, spielt keine Rolle: es kommt nur darauf an, ob ein relevanter Kontakt zu Kindern und/oder Jugendlichen besteht.
  • Schulung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter, die im oben genannten Sinn in der Betreuungsarbeit tätig sind.
  • Erstellung eines Schutzkonzeptes durch die Pfarreien und ihre haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter.
  • Verhaltenskodex und Verpflichtungserklärung.

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