Workshop im Albertus-Magnus-Garten

„Nichts erquickt das Auge so sehr wie feines, nicht zu hohes Gras“ (Albert der Große).

Vor rund 750 Jahren erklärte Albertus Magnus: Neugier spornt zu wissenschaftlichen Beobachtungen an. Diese Neugier auf die Welt zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben, das etwa von 1200 bis 1280 währte. Der Predigerbruder und spätere Bischof von Regensburg war nicht nur Theologe und Philosoph, sondern auch Experte in einer Reihe heute eigenständiger naturwissenschaftlicher Disziplinen. Mensch, Tier, Pflanze oder Naturphänomene, all dies weckte sein Interesse. Er stellte ebenso Überlegungen zur Gestalt der Erde an wie zur Form eines Regentropfens. Der Honigmagen der Biene fesselte ihn in gleichem Maße wie die Sinneswahrnehmung des Menschen. Bei den Sinnen soll dieser Nachmittag anknüpfen und daran, was diese bei Alberts Gartengestaltung für eine Rolle spielen.

Am Samstag, 1.6., führt Richard Ebner (Landschaftsgärtner, Kräuterpädagoge und Theologe) von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr durch einen spannenden Nachmittag. Alle Interessierten, besonders die Interessierten aus unseren Obst- und Gartenbauvereinen und der KAB sind herzlich zur Teilnahme im Albertus-Magnus-Saal eingeladen.

Anmeldung bitte im Pfarrbüro Dürnsricht-Wolfring (09438-295).

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